cocktailhouse

Geschichte

Schwabing war schon immer ein Treffpunkt. Frank Wedekind saß hier nächtelang im Simpl und sang zur Laute. Joachim Ringelnatz eröffnete sogar einen Tabakladen in der Schellingstraße.
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Paul Klee malte bunt-verrückte Sachen und Kandinsky (Bild: München-Schwabing mit Ursulakirche, 1908) gelang in Schwabing sein erstes abstraktes Bild. Stefan George verwies immer wieder auf seine guten Einfälle während seiner Schwabinger Zeit. Olaf Gulbransson zeichnete am liebsten nackt auf den Bäumen der Keferstraße, unweit des cocktailhouse. Der verstorbene Bundespräsident Professor Heuß fühlte sich am wohlsten im Künstlerlokal Tröpfchen.
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Thomas Mann inspirierte ein Kleiderschrank in seinem Schwabinger Zimmer zu einer weltbekannten Novelle, und Lenin brütete in der Kaiserstraße über Revolutionsplänen. Schwabing als Zustand ist geblieben, nur die Zeit hat sich geändert. So lauscht man heute lieber Pop- und Elektro Klängen. «In» ist Schwabing immer noch, oder sagen wir lieber: wieder.
Dort, wo die Studenten mehr Semester verbringen als anderswo, wo die schickste Mode Deutschlands zu sehen ist, wo an jeder Ecke ein Lokal zum Ausgehen einlädt, wo die begabtesten Künstler des Landes versammelt sind, wo die Linke über neuen Ideen brütet, wo die Maler unter freiem Himmel ausstellen, wo in baufälligen Kellern gutes Theater gemacht wird ist einer der beliebtesten Treffpunkte Deutschlands zu finden:
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Schwabing, mittendrin sind wir, das cocktailhouse, und das seit inzwischen über dreißig Jahren. Herzlich Willkommen.
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